Meine 10 größten Kraftquellen

Kraftquellen
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Im Rahmen meiner Artikel-Serie „Leistungsgedanken“, die ich zusammen mit Marco Zander führe, habe ich diesen Artikel schon einmal veröffentlicht. Und da ich finde, dass das Thema Kraftquellen ein sehr wichtiges ist, habe ich diesen Beitrag nun neu aufbereitet. Dies sind meine 10 Kraftquellen:
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1. Sport

Ja, auch für mich ist Sport wichtig – gerade der Laufsport. Meine Beziehung zu Sport ist allerdings sehr ambivalent und so ist das Ganze ein Thema für sich. Demnächst werde ich auch einen Artikel zu diesem Thema schreiben. Aber um zumindest kurz den positiven Aspekt von Sport auf den Punkt zu bringen: Wenn ich Sport mache, fühle ich mich lebendig. Dann genieße ich es, am Leben zu sein.
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2. Natur

Dieser Punkt geht stark einher mit Punkt eins, denn ich mache Sport am liebsten in der Natur. An den Orten, die abgelegen sind. Aber nicht nur zum Sport bin ich in der Natur. Meistens gehe ich in die Natur zum Entschleunigen. Das heißt, dass ich einfach ein wenig spazieren gehe und meine Umgebung bestaune. Ich mache mir dann bewusst, dass es gerade nichts zu tun gibt und ich entspannen kann. Das alles klingt schon sehr nach Punkt drei…
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3. Achtsamkeit

Und in der Tat gehen für mich Achtsamkeit und Natur Hand in Hand. Achtsamkeit bedeutet für mich, einfach den Augenblick genießen zu können. Ihn mir bewusst zu machen, indem ich mich auf das konzentriere, was gerade ist. Was ich höre, sehe, rieche, schmecke und fühle. Oft rücken dann die Gedanken in den Hintergrund. Wobei es auch dazu gehört, diese einfach zu beobachten und es zu akzeptieren, wenn diese nicht verschwinden wollen. Das hat natürlich etwas sehr Meditatives, aber ich muss dafür nicht zwangsläufig im Lotus-Sitz auf dem Boden sitzen. Achtsamkeit zu praktizieren geht immer und überall. Ich habe zum Beispiel einen Freund, mit dem ich im Café sitzen kann und wir beide schweigen für eine Weile und genießen einfach das Sein.
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4. Tiere

Tiere zählen ja fast zum Punkt „Natur“. Trotzdem habe ich sie hier gesondert aufgelistet. Mir hat meine Katze früher immer sehr viel Kraft gegeben. Mittlerweile habe ich leider kein Haustier, sodass ich es immer sehr genieße, wenn ich mal woanders Tiere treffe. Das können Hunde von Freunden sein, oder aber einfach Schafe auf der Weide beim Spazierengehen.
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5. Schreiben

Wer meinen Artikel zum therapeutischen Schreiben gelesen hat, weiß, wie wichtig mir das Schreiben ist. Es tut einfach so gut, sich die Gefühle von der Seele zu schreiben. Damit ist es raus aus dem Kopf und drauf auf dem Papier. Und das befreit mich unheimlich.
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6. Visionen

Eine weitere Kraftquelle sind für mich meine langfristigen Lebensziele. Es gibt mir Kraft, einen Fokus zu haben und zu wissen, auf was ich hin arbeite. Aktuell sind meine Lebensziele, eine schöne große Wohnung am Stadtrand in der Natur zu haben und mich mit meinem kreativen Schaffen beruflich selbst zu verwirklichen. Auch die Sehnsucht nach einer gefühlvollen Partnerin treibt mich an.
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7. Musik

Musik ist für mich eine riesige Kraftquelle. Damit meine ich zum einen Musikproduktion, was seit der Kindheit eine Leidenschaft von mir ist, mit der ich mal Geld verdienen will. Aber ich meine damit auch Musik-Konsum. Laut Musik zu hören und dazu abzugehen, fühlt sich einfach geil an. Es ist ein tolles Gefühl, in Resonanz zu gehen mit einem Song, der einem aus der Seele spricht – mitzusingen, mitzutanzen oder die Hände in die Luft zu reißen.
Abgesehen von diesen beiden Aspekten bin ich auch in einer Singgruppe, in der wir viele spirituelle Lieder singen. Auch dies hilft mir, meine Akkus aufzutanken. Und apropos Spiritualität…
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8. Glaube

Erwiesenermaßen sind gläubige Menschen in Lebenskrisen sehr viel widerstandsfähiger. Wobei Glauben nicht unbedingt Religion bedeuten muss. Es geht eher um ein Urvertrauen. Zu vertauen, dass alles richtig ist, egal was passiert. Und dass es am Ende gut ausgeht. Momentan bin ich allerdings in einer Lebenssituation, in der ich selbst sehr viel am Hadern bin. Deshalb ist es um meinen Glauben aktuell nicht so gut bestellt.
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9. Lachen

Lachen verlängert das Leben. Lachen ist gesund. Und deshalb erlaube ich mir, so häufig wie möglich zu lachen. Dafür reicht auch ein stupides YouTube-Video. Nur weil ich intellektuell bin, heißt das nicht, dass ich mich schämen muss, wenn ich über infantilen Humor lache! 😉
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10. Spiel

Mit „Spiel“ meine ich, dass ich in so vielen Situationen wie möglich spielerische Komponenten suche, weil Spiel für mich gleich verbunden ist mit Leichtigkeit. Oft baue ich spielerische Elemente in ernste Situationen ein. OK, das klingt sehr nebulös, von daher ein paar Beispiele: Ich mache mit anderen Menschen kleine Wetten im Alltag oder ich werfe Papierkügelchen unter bestimmten Rahmenbedingungen in den Papierkorb.
In diesem Zusammenhang ist der Begriff „Gamification“ immer mehr in Mode gekommen. Auch Unternehmen machen sich die Tatsache zu nutze, dass Menschen gerne spielen und dies die Motivation steigert.
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Die größte aller Kraftquellen

So, das sind meine zehn Kraftquellen. Trotzdem muss ich noch anfügen, dass ich der Meinung bin, dass diese alle erst dann richtig zur Entfaltung kommen, wenn man bereit ist, sich mit anderen Menschen zu verbinden. Ich persönlich hatte früher zwar schon einige dieser Kraftquellen, aber war gegenüber anderen Menschen sehr verschlossen, was mich letztlich sozial ziemlich isoliert hat. Seitdem ich bereit bin, mich anderen Menschen zu öffnen, hat sich einiges Grundlegendes in meinem Leben verbessert. Und in Kombination mit den anderen genannten Kraftquellen habe ich nun ein echt großes Ressourcen-Kontingent.

Jetzt würde mich natürlich noch gerne abschließend interessieren, was denn eure größten Kraftquellen sind. Lasst es mich wissen, indem ihr es in die Kommentare schreibt.

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3 Gedanken zu „Meine 10 größten Kraftquellen

  1. Meine Kraftquellen sind sehr ähnlich wie deine. Natur, Tiere, Achtsamkeit. Aber auch Meditation und Autogenes Training. Und natürlich Sport.
    Früher war ich voll der Sportmuffel. Aber seit ich regelmäßig welchen mache, gehts mir psychisch wesentlich besser, bin viel ausgeglichener. Mal abgesehen davon dass ich ja auch körperlich gesund bleiben möchte.
    Inwiefern ist denn deine Beziehung zu Sport ambivalent?

    1. Liebe Nadja,

      danke für deinen Kommentar!
      Das klingt wirklich, als ob wir bezüglich unserer Kraftquellen relativ ähnlich ticken würden.
      Meine Ambivalenz zum Thema Sport lässt sich nicht so einfach in der Kürze erklären, aber ich kann es mal probieren: Der positive Aspekt ist, dass ich mich beim Sport vital fühle und mich auch teilweise abreagieren kann. Gefährlich wird es aber immer dann, wenn ich immer mehr Sport brauche, um meine innere Unruhe zu bändigen und es mir trotzdem nicht gelingt. Dann hat er schon was von Selbstbestrafung.

      LG
      Didi

      P.S. Schöne Seite, die du da hast! Mir gefällt das Design sehr gut, das sehr an ein Online-Magazin erinnert!

      1. Guten Morgen Didi,
        stimmt, man kann natürlich in eine ungesunde Richtung abdriften. Eine Freundin von mir hat sich immer zu dick gefühlt und ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie den Sport mal einen (!) Tag ausliess. Das war dann auch nicht mehr so gesund.
        Vielen Dank für das liebe Kompliment, freut mich total! 🙂
        Ich hab gesehen dass du auch Interviews veröffentlichst. Sowas hatte ich auch schonmal überlegt. Find ich super.
        Einen schönen Sonntag wünsch ich dir.
        LG,
        Nadja

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