Mein Leben

Meine 4 kleinen Vorsätze für 2020

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Vorsätze 2020

Nachdem ich vor kurzem schon meinen Jahresrückblick für 2019 veröffentlicht habe, ist nun der obligatorische Beitrag für meine Vorsätze für 2020 dran. Und falls ihr den Rückblick gelesen habt, dann wisst ihr ja schon, dass ich mir explizit vorgenommen habe, mir nicht zu viel vorzunehmen. Außerdem habe ich in meinem Podcast-Special zu den Rauhnächten bereits den einen oder anderen Wunsch an das kommende Jahr geäußert. Hier sind meine 4 kleinen Vorsätze für 2020 in der Übersicht:

1. Mehr Selbstfürsorge

In jeder psychotherapeutischen Sitzung lernt man, dass man besser für sich selbst sorgen soll. Doch das ist leichter gesagt als getan. Wenn einen das Leben dann mit den entsprechenden Situationen konfrontiert, dann erkennt man erst, dass Theorie und Praxis zwei verschiedene paar Schuhe sind. Was ich konkret damit meine?

Zunächst einmal geht es mir darum, mich besser abzugrenzen. Mich vor Situationen zu schützen, die mir nicht gut tun und einfach mal „Nein“ zu sagen. Ich muss mich nicht zwingen, irgendwelche Dinge zu tun, nur weil der Verstand sie für vernünftig hält, aber das Herz dagegen ist.

Den zweiten Aspekt bezüglich Selbstfürsorge habe ich bereits in der Einleitung erwähnt. Ich möchte mir dieses Jahr nicht zu viel vornehmen beziehungsweise zumuten. Letztes Jahr hatte ich den Mund im übertragenen Sinne ein bisschen zu voll genommen. Deshalb heißt es für mich jetzt: „Ich gehe meinen Weg. Aber ich gehe ihn in meinem Tempo – Schritt für Schritt.“

Zwar habe ich die Angewohnheit, dass ich darüber stehen kann, wenn ich Dinge, die ich mir vorgenommen habe, nicht erreiche. Aber in vielen anderen Bereichen des Lebens gehe ich nach wie vor viel zu hart mit mir ins Gericht. Zum Beispiel wenn ich im sozialen Kontext ins Fettnäpfchen trete, ist häufig Self-Bashing angesagt. Das soll sich nächstes Jahr ändern. Ich will nicht mehr so viel mit mir selbst hadern. Das große Zauberwort lautet Selbstvergebung. Auch wenn ich weiß, dass das eine der schwersten Übungen überhaupt ist.

2. Mobilität

Schon letztes Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder mit dem Fahrradfahren anzufangen. Ich bin nur denkbar knapp daran gescheitert. Deshalb nehme ich diesbezüglich in 2020 ganz einfach einen neuen Anlauf.

Doch das Fahrrad ist nicht das einzige Fortbewegungsmittel, das im kommenden Jahr im Fokus steht. Die zweite Komponente in puncto Mobilität ist das Autofahren. Anfang 2018 habe ich meinen Führerschein gemacht, aber seitdem bin ich so gut wie nie gefahren. Ein Auto habe ich auch nicht. Da ich jedoch zum Anfang des Jahres eine geregelte Einnahmequelle in Form eines neuen Jobs habe, sind die Finanzen jetzt kein Hindernis mehr. Bedeutet also konkret: Auto zulegen und ab sofort die unbequemen Langstrecken oder die Wege ins abgelegene Dorf mit dem Auto zurücklegen. Das macht mich insgesamt flexibler in meinem Handeln und kommt generell meiner beruflichen Selbstständigkeit auch entgegen.

3. Meine Autobiografie

Letztes Jahr habe ich mir vorgenommen, mein erstes Buch als Didi Burnault zu schreiben. Das war ein wenig zu hoch gepokert. Von daher habe ich das Projekt etwas nach unten korrigiert. Ich möchte dieses Jahr einfach nur damit anfangen, meine Autobiografie zu schreiben. Und wenn ich nur den ersten Satz schreibe…

4. Herausforderungen annehmen

Es muss, glaube ich, in meinen Vorsätzen für 2018 gewesen sein: Da habe ich das erste Mal einen sehr schönen und simplen Vorsatz formuliert. Es geht darum, dass ich kontinuierlich meine Lebensthemen bearbeite. Dass ich Herausforderungen annehme, sobald sie auftauchen. Dass ich nicht weg renne. Und außerdem geht es generell darum, dass ich hinschaue zu den Dingen, die unangenehm sind. Denn nur so kann man sich weiterentwickeln und an seinen Lebensthemen wachsen.

Und ihr so?

Wie sieht das bei euch aus? Was haltet ihr von Neujahrsvorsätzen? Habt ihr konkrete Vorhaben für 2020? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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** Titelbild dieses Beitrages by Michael Behrens on Unsplash

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