Mein Leben

Meine 9 Vorsätze für 2019

Nachdem ich in meinem letzten Blog-Beitrag Bilanz gezogen und das vergangene Jahr reflektiert habe, ist es nun an der Zeit, über meine Vorhaben in 2019 zu berichten (und damit gleichzeitig an der Blogparade von Peter teilzunehmen). 9 Dinge habe ich mir fest vorgenommen. Hier sind sie:
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1. Umzug in eine schöne, große, naturnahe Wohnung

… am Stadtrand bei den Streuobstwiesen. Ich nenne diesen Vorsatz deshalb hier an erster Stelle, weil es der wichtigste Punkt in dieser Liste ist. Ich habe den Traum von einer Wohnung in der Natur zwar schon lange, aber dieses Jahr stehen die Chancen gut, dass er auch Realität wird. Und das soll er auch. Ach, wie wäre das schön: frische Landluft, nur zwei Minuten bis aufs Feld oder in den Wald, im Sommer vielleicht aufm Balkon sitzen und von dort aus kreativ arbeiten… Was ich auch schon weiß, ist, dass ich dann irgendwann einen Schäferhund haben möchte, mit dem ich meine ausgedehnten Spaziergänge machen kann. Ein weiteres Argument pro Hund ist, dass man leichter mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch kommt und so neue Leute kennenlernt. Allerdings ist der Hund nicht zwangsläufig für 2019 geplant, sondern eher perspektivisch gedacht.
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2. Weg von Hartz IV und beruflich durchstarten

Damit das mit der neuen Wohnung überhaupt was wird, müssen sich meine Finanzen natürlich erstmal verändern. Das erste Etappenziel lautet für mich: Weg vom Hartz IV! Dafür möchte ich in den ersten Monaten in 2019 über meine nebenberufliche Selbstständigkeit die paar Hundert Euro dazu verdienen, die ich momentan noch vom Amt zur Aufstockung bekomme, da ich von meiner Halbtagsstelle alleine nicht leben kann. Ab dann möchte ich meinen monatlichen Verdienst langsam steigern, sodass ich im Sommer hoffentlich so viel verdiene, dass ich mir meine Traumwohnung bei den Streuobstwiesen auch wirklich leisten kann.
Ich weiß jetzt schon, dass ich dieses Unterfangen damit erreichen möchte, indem ich meine Selbstständigkeit ausweite. Denn ich habe festgestellt, dass es unheimlich motivierend ist, das zu tun, was ich liebe und damit auch noch mein Geld zu verdienen. Und da ich multipassioniert bin, sind es unterschiedliche Projekte, die in Planung sind.
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3. Weitere Blog-Projekte

Mein Blog ist mein Baby und eines dieser Projekte, von denen ich eben erzählt habe, weil es seit meiner Shirt- und Tassen-Kollektion ja auch einen zum Teil kommerziellen Charakter bekommen hat.
Für 2019 habe ich schon das nächste Experten-Interview geplant. Des Weiteren werde ich gleich zu Beginn des neuen Jahres eine Artikel-Serie veröffentlichen: „Mein Berufswiedereinstieg nach Burnout“.
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4. Buch-Veröffentlichung und Coaching-Ausbildung

Ebenfalls in Verbindung mit meinem Blog steht mein erstes Buch unter meinem Schreiber-Pseudonym Didi Burnault. Dieses Buch soll 2019 veröffentlicht werden. Das Thema ist indes noch geheim.
Ich möchte also meine Lebensgeschichte als Chance nutzen, um mich beruflich entsprechend zu orientieren. Deshalb will ich im Frühling auch eine Coaching-Ausbildung machen, um zusätzlich als Coach mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben zu können.
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5. Mehr Verrücktes tun!

Jetzt habe ich so viel über Arbeit geschrieben, dass man fast meinen könnte, bei mir käme das Vergnügen zu kurz. Damit das nicht passiert, möchte ich in 2019 mehr verrückte Dinge tun. Mit einer Spontanreise nach Freiburg im Herbst und dem Besuch eines Adel Tawil Konzerts im Sommer habe ich letztes Jahr den Anfang gemacht. Dieses Jahr will ich wieder auf ein Pop-Konzert gehen – und vielleicht noch auf eine Rave-Veranstaltung in Holland. Und reisen möchte ich auf jeden Fall auch wieder. Einfach was von der Welt sehen und neue Länder entdecken.
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6. Wieder mehr Musik machen

Von allen kreativen Leidenschaften ist die Musik meine liebste. Deshalb finde ich es schade, dass ich mich tendenziell immer weniger damit beschäftige und auch meinen Vorsatz von einem Tonstudio-Praktikum 2018 nicht realisieren konnte. Das soll sich 2019 ändern! Wie heißt es doch so schön: „Do what you love. Love what you do.“ Nach diesem Leitsatz möchte ich handeln. Und nach Möglichkeit möchte ich nicht alleine musizieren, sondern mit anderen zusammen. Das bringt mich direkt zum nächsten Vorsatz…
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7. Vernetzen und Gleichgesinnte finden

Ich will die Dinge, die ich gerne mache, mit anderen Menschen zusammen tun. Das ist mir letztes Jahr im Zuge meiner Partnersuche klar geworden. Ich habe immer verkrampft gesucht, anstatt einfach ich selbst zu sein und offen zu bleiben für die Begegnungen, die daraus resultieren. Je mehr ich in meine Mitte komme, desto mehr werde ich die Menschen anziehen und finden, die zu mir passen. Und das betrifft nicht nur das Musizieren. Ich will Leute finden, die sich ebenfalls für Natur und Achtsamkeit begeistern und mit denen man lange, entspannte Spaziergänge mit tollen Gesprächen führen kann. Ich will Leute finden, mit denen ich zusammen Sport machen kann wie joggen gehen oder Fußball spielen. Vielleicht fange ich auch was ganz Neues an. Capoeira interessiert mich, weil es eine Mischung aus Tanz und Kampfkunst ist. Und dann will ich mich noch mit anderen Selbstständigen vernetzen, mit denen man sich austauschen kann, weil ich mittlerweile Business-Talk echt cool finde.
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8. Mehr zu mir stehen

Schön, dass ich im letzten Punkt so selbstbewusst über all diese Sachen rede, denn normalerweise tue ich das so nicht. Es fällt mir schwer, zu mir selbst zu stehen, was schon bei meinem Musikgeschmack anfängt. Aber auch wenn es über Hobbies geht, verstelle ich mich neuen Menschen gegenüber viel zu oft. Da ist es dann auch kein Wunder, dass ich keine Gleichgesinnten treffe, wenn ich mich selbst nie so zeige, wie ich bin. Und deshalb will ich 2019 unbedingt mehr zu mir selber stehen!
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9. Endlich wieder Fahrrad fahren

Ich habe ein Trauma bezüglich des Fahrradfahrens, weil ich als Kind einen Unfall hatte und zudem in meinem Umfeld zwei weitere Personen Fahrradunfälle hatten. Das ist der Grund, weshalb ich es seitdem vermieden habe, mit dem Fahrrad zu fahren, obwohl es mir als Kind so viel Spaß gemacht hat. Dieser Angst will ich mich 2019 stellen, sodass ich endlich wieder all diese schönen Gefühle fühlen kann, die mit dem Radfahren in Verbindung stehen. Allen voran das Gefühl von Freiheit. Schließlich kann man sich mithilfe des Rads schneller und weiter fortbewegen als zu Fuß, wonach ich mich beim Joggen immer wieder sehne.

Was habt ihr euch so für Sachen in diesem Jahr vorgenommen? Schreibt es einfach in die Kommentare! 😉

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