Leistungsgedanken

Leistungsgedanken (8)

Veröffentlicht am
Bild Kopf

In dieser Artikel-Serie werden Marco Zander und ich abwechselnd Artikel über das für unsere Gesellschaft typische Leistungsdenken und dem damit verbundenen Thema Burnout schreiben. Die Idee ist, dass so eine Art Konversation zwischen uns beiden Autoren entsteht, die wir offenlegen.
In Teil 8 gehe ich der Frage nach „Brenne ich nicht aus, wenn ich das tue, was ich liebe?“ Ich beleuchte diese Frage allgemein und an meinem eigenen Beispiel, indem ich meine Verhaltensmuster beschreibe, die ins Burnout geführt haben.

(mehr …)

Mein Leben

Wieviel Offenheit ist erlaubt? II

Veröffentlicht am
gestreckte Hände

Ich habe letztes Jahr schon mal einen Artikel über Offenheit geschrieben. Allerdings bezog sich dieser mehr auf das Schreiben und wie offen die Texte auf meinem Blog sein sollen. Im realen Leben ist das so ein bisschen ambivalent. Einerseits hilft Offenheit dabei, authentisch zu sein, was etwas ist, wonach wir alle streben. Andererseits kann man Leute auch ganz schön vor den Kopf stoßen, wenn man immer ehrlich ist. Deshalb sind Lügen sozial manchmal besser verträglich.
(mehr …)

Über mich und die Seite

Veröffentlicht am
Didi Burnault

Didi Burnault

Hallo, ich heiße Didi Burnault und bin 32 Jahre alt. Ich habe mich entschieden, dieses Blog zu starten, um über meine Lebensgeschichte zu schreiben und um meine Erfahrungen im Umgang mit meiner Lebenskrise zu teilen.

Ich schreibe auf meiner Webseite regelmäßig Artikel über meine Depression und meine Burnout-Erkrankung sowie über meinen Umgang damit, weil es mir geholfen hat, meine Lebenskrise kreativ zu verarbeiten. Die Webseite bietet Einblicke in meinen Therapie-Prozess, sodass ich meine Erfahrungen teilen und meine Erkenntnisse weitergeben kann. Denn jede Krise bietet die Chance, dass wir uns in unserer Persönlichkeit weiter entwickeln und eine neue Bewusstseinsebene erreichen.

Ich denke, das Besondere an meinem Blog ist, dass ich als hochsensibler Mann über Gefühlsthemen schreibe, was ja normalerweise kein Männer-Thema ist. Der Leser kann teilhaben an meinem Selbstfindungsprozess, wobei meine Gedanken auch die Themen widerspiegeln, mit denen sich meine Generation so beschäftigt. Das Schreiben gibt mir wiederum den Mut, neue Dinge und neue therapeutische Angebote auszuprobieren und mich meinen Lebensthemen und Herausforderungen zu stellen. Und so bietet mein Leben wiederum genug Abenteuer, über die es zu berichten gibt.

Meine (Lebens-)Geschichte

Ich leide seit Herbst 2012 an einer Erschöpfungsdepression beziehungsweise dem Burnout-Syndrom – wie es der Volksmund kennt. Seitdem habe ich eine harte Zeit hinter mir. Und auch wenn längst nicht alles gut ist, bin ich auf dem Weg der Genesung.

Damals im September 2012 fing alles an mit Magen-Darm-Problemen, chronischer Erschöpfung, massiven Gewichtsverlust, endlosen Kopfschmerzen, massiven Schlafstörungen, Immunschwäche, Rückenschmerzen… Da ich mir selbst nicht eingestehen wollte, psychisch krank zu sein, probierte ich auf eigene Faust, wieder auf die Beine zu kommen. Es stellte sich zunächst Schritt für Schritt eine kleine Besserung ein, ehe ich Ende 2014 den zweiten Tiefpunkt erlebte. Es war wie ein kompletter Zusammenbruch. Die Kraft reichte nicht einmal fürs Einkaufen oder selber Kochen, was andere für mich taten. Ich schaffte es mit letzter Kraft und starkem Untergewicht in eine psychosomatische Klinik. Dort erkannte ich endlich, wie seelisch krank ich war und dass es nicht schlimm ist, sich dies eingestehen zu müssen. Es ist nur die logische Konsequenz nach all dem, was ich in meinem Leben erlebt habe.
Nach 11 Wochen Klinik wurde ich entlassen und musste mir „draußen“ einen Therapeuten suchen, da Psychotherapie für mich ja zu diesem Zeitpunkt Neuland war. Zum Glück fand ich schnell eine Therapeutin, bei der ich mich sofort wohlfühlte und es noch immer tue. Seitdem arbeite daran, wieder den Weg zurück in die Normalität zu finden.

Inzwischen hat sich schon einiges in meinem Leben getan. Es tauchen zwar immer irgendwelche Themen auf, aber mittlerweile kann ich damit sehr viel lockerer umgehen.

An wen richtet sich diese Seite?

Diese Seite richtet sich an die Menschen, die sich momentan in einer Lebenskrise befinden und noch keine Erfahrung mit Therapien oder dergleichen haben – oder vielleicht nur sehr wenig. Aber natürlich ist diese Seite auch für alle, denen ich mit meinen Texten etwas weiterhelfen kann und die Leute, die sich einfach für meine alltäglichen Abenteuer interessieren.

Warum das Ganze?

Ich möchte durch das Teilen meiner Lebensgeschichte Menschen erreichen, die sich ebenfalls in einer Krise befinden und ihnen das Gefühl vermitteln, dass sie nicht alleine mit ihren Problemen sind. Sodass der Leser sich sagen kann: „Da draußen sind noch andere, denen es genau so geht wie mir.“ Ein weiteres Anliegen von mir ist es, die Erfahrungen und Lehren, die ich gewinnen konnte, an andere weiterzugeben, damit diese davon profitieren können.

Was ist eigentlich mein Problem?

Um ehrlich zu sein, habe ich ganz viele „Probleme“ – sowohl körperlicher als auch seelischer Natur. Wobei ich davon überzeugt bin, dass die körperlichen durch die seelischen ausgelöst werden. Klassisch psychosomatisch eben!
Auf körperlicher Ebene leide ich primär unter chronischer Erschöpfung. Hinzu kommen weitere Aspekte wie chronische Magen-Darm-Beschwerden, Infekt-Anfälligkeit, Schlafstörungen, Gewichtsprobleme, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit.

Auf seelischer Ebene wurde bei mir eine rezidivierende Depression diagnostiziert. Mit ihr gehen noch weitere Dinge einher wie Essstörungen, Phobien (also Angststörungen, inklusive der Angst vor der Angst), ein Nähe-Distanz-Konflikt beziehungsweise generell Angst vor Nähe. Vieles davon beruht auf kindlichen Entwicklungstraumata.

Der Mensch hinter der Krankheit

Auch wenn meine Leiden ganz schön Raum eingenommen haben in meinem Leben, habe ich trotzdem Hobbies und Dinge, für die ich mich begeistern kann. Ich bin also zum Glück nicht nur die Krankheit, sondern die Krankheit ist EIN Teil von mir.

Ich liebe es, in der Natur zu sein – vor allem im Wald. Ich treibe gerne Sport, bevorzugt joggen. Ich interessiere mich für fernöstliche Bewegungskünste wie Qi Gong oder Taiji, aber auch für Meditation und Buddhismus im Allgemeinen.

Ich bin ein kreativer Mensch, der gerne schreibt und Geschichten erzählt. Außerdem begeistere ich mich für Musik und Filme.

Welche Rubriken bietet diese Seite?

In erster Linie schreibe ich Erfahrungsberichte aus meinem Leben, die auch gleichzeitig Tipps zu Strategien im Umgang mit der Lebenskrise liefern.

Da ich meine Krise aber auch immer schon in kreativer Form verarbeitet habe, poste ich hier auch Gedichte oder Kurzgeschichten.

Außerdem habe ich eine Art Shop mit vielen kreativen Shirt- und Tassen-Motiven.

Seit 2019 gibt es einen Podcast.

Wichtig!

Dieses Blog liefert lediglich einen Einblick in mein Leben und meinen Umgang mit meiner Krise. Die Ratschläge sind welche, die bei mir funktionieren. Ich bin kein Arzt. Deshalb ersetzt das Lesen dieser Artikel nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Vielmehr soll diese Webseite helfen, die Zeit zwischen den Therapien zu verkürzen und zeigen, dass man nicht alleine ist.

So könnt ihr mich unterstützen:

Falls euch meine Seite und meine Artikel gefallen, dann könnt ihr mich gerne unterstützen.

Besucht meinen Shop, auf dem viele tolle Shirt-, Tassen-, Kissen- und Fußmatten-Motive zu finden sind.
Empfehlt meine Seite und meine Artikel euren Freunden weiter oder speichert sie unter euren Favoriten.
Ihr könnt meine Facebook-Seite liken.
Ihr könnt mir auf Twitter folgen.
Ihr könnt mir auf Instagram folgen.

Danke! 🙂

Uncategorized

Willkommen auf meinem Blog!

Veröffentlicht am

Herzlich willkommen auf meinem Blog Der Krisenwandler!
Mein Blogspot Blog existiert schon etwa ein Jahr, aber ich habe mich entschieden, diesen nun „umzuziehen“ auf eine WordPress-Seite.
Deshalb werde ich zunächst einmal die ganzen alten Artikel rüber kopieren…
… und natürlich werde ich weiterhin neue Artikel schreiben, die dann hier zuerst veröffentlicht werden.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Mein Leben

Meine 7 Vorsätze für 2018

Veröffentlicht am
Bild Straße

Nun, da sich das Jahr dem Ende neigt, möchte ich gerne meine Vorsätze für das neue Jahr auf meinem Blog teilen. Wenn ich zunächst einmal zurückblicke auf dieses Jahr, dann muss ich feststellen, dass ich weitaus mehr erreicht habe, als ich mir vor 365 Tagen vorgenommen habe. Was natürlich ziemlich geil ist! In diesem Sinne lasse ich mich von 2018 auch gerne positiv überraschen. Dies sind die Dinge, die ich angehen möchte:
(mehr …)

Kurzgeschichten

Vom Überwinden einer Depression [Kurzgeschichte]

Veröffentlicht am
Schaukel

Es war einmal ein junger Mann, der mit seinem Leben nicht zufrieden war. Die gesamte Welt, von der er umgeben war, schien dunkel und böswillig zu sein. Das färbte auf ihn ab, sodass er sich traurig und niedergeschlagen fühlte. So konnte es nicht weitergehen, dachte er bei sich und beschloss deshalb, auch selber nicht mehr weiterzugehen auf seinem Lebensweg. Am Wegesrand war eine Schaukel, auf die er sich setzte. Dort saß er und saß. Mit trotziger Miene.

(mehr …)

Mein Leben

Was Stephen King’s ‚ES‘ mit meinen Depressionen zu tun hat

Veröffentlicht am
Pennywise ES

Als ich vor ein paar Tagen mit meinem Bruder im Kino war, um das Remake des Stephen-King-Klassikers „Es“ zu sehen, hätte ich nicht gedacht, dass der Film mich dazu bewegt, diesen Artikel hier zu schreiben. Klar war mir schon immer bewusst, dass die Story eine viel größere Tiefe hat als die der meisten herkömmlichen Horrorfilme. Aber es brauchte jenen Kino-Abend, damit mir bewusst wurde wie überragend gut (sorry für die Superlative!) die Story ist.
(Bildquelle: Warner Bros.)
(mehr …)

Leistungsgedanken

Leistungsgedanken (2)

Veröffentlicht am
Kopf

In dieser Artikel-Serie werden Marco Zander und ich abwechselnd Artikel über das für unsere Gesellschaft typische Leistungsdenken und dem damit verbundenen Thema Burnout schreiben. Die Idee ist, dass so eine Art Konversation zwischen uns beiden Autoren entsteht, die wir offenlegen.
Nachdem Marco im ersten Teil der Serie eine schöne Einleitung zum Thema geliefert und einige Fragen aufgeworfen hat, möchte ich auf diese nun eingehen.

(mehr …)