Wieviel Offenheit ist erlaubt?

gestreckte Hände

Eigentlich ist Offenheit etwas Schönes. Hinzukommt, dass es gerade mein Anspruch ist, offene Texte zu schreiben, die einen tiefen Blick in meine Seele erlauben. Und dennoch bin ich in den letzten Tagen mehrmals über die Frage gestolpert, wie viel Offenheit erlaubt ist – oder besser gesagt: gut für mich ist.

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Lebensthema echte Freundschaften

Freunde

Nach allem, was ich über das Leben herausgefunden habe, bin ich davon überzeugt, dass wir Menschen nicht dafür gemacht sind, alleine zu sein. Wie sagte Guy de Maupassant so schön: „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“ Wie das in der Praxis funktionieren kann, ist eines meiner großen Lebensthemen, an dem ich schon seit Jahren mehr oder weniger unfreiwillig „forsche“.

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Wie liebt man richtig?

Wachsfiguren

Ich habe neulich in der Therapie mal wieder eines meiner essentiellen Probleme feststellen müssen: Ich habe Angst, dass ich nicht in der Lage bin zu lieben. Mich und andere Menschen. Das Phänomen überrascht mich deshalb, weil ich doch eigentlich so gut darin bin ins Gefühl zu gehen. Ich kann lachen, weinen, wüten und mich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Aber warum gelingt es mir nicht, zu lieben? Ich frage mich, wie es geht, Liebe zu empfinden und wie man es lernen kann.

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Anna und die Orangen-Kiste [Kurzgeschichte]

Orangen

Nach einer wahren Begebenheit:
Anna sitzt im Auto. Sie ist auf der Heimfahrt nach einem anstrengenden Tag. Im Kofferraum hat sie eine Kiste Orangen gelagert, die sie von einer Freundin geschenkt bekommen hat.
Als sie zu Hause angekommen ist und den Kofferraum öffnet, hebt sie die Kiste aus dem Auto. Dummerweise bleibt sie an einer Kante hängen und alle Orangen fallen aus der Kiste. Sie rollen umher und bleiben in den hintersten Ecken liegen. Anna ist frustriert. Das hat ihr gerade noch gefehlt. Sie wollte heute Abend doch eigentlich nur noch ihre Ruhe haben auf der Couch. Als sie fast alle Orangen wieder zusammen gesammelt hat, fällt ihr noch eine unter dem Autoreifen auf. Sie hebt sie auf und erkennt, dass sie verschimmelt ist. Ihr wird schnell klar, dass diese eine schimmlige Orange womöglich die ganzen anderen angesteckt hätte, wäre sie unentdeckt geblieben. Und so wandelt sich Annas Frust in eine tiefe Dankbarkeit für dieses auf den ersten Blick negative Ereignis.

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