Was Stephen King’s ‚ES‘ mit meinen Depressionen zu tun hat

Pennywise ES

Als ich vor ein paar Tagen mit meinem Bruder im Kino war, um das Remake des Stephen-King-Klassikers „Es“ zu sehen, hätte ich nicht gedacht, dass der Film mich dazu bewegt, diesen Artikel hier zu schreiben. Klar war mir schon immer bewusst, dass die Story eine viel größere Tiefe hat als die der meisten herkömmlichen Horrorfilme. Aber es brauchte jenen Kino-Abend, damit mir bewusst wurde wie überragend gut (sorry für die Superlative!) die Story ist.
(Bildquelle: Warner Bros.)
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Leistungsgedanken (2)

Kopf

In dieser Artikel-Serie werden Marco Zander und ich abwechselnd Artikel über das für unsere Gesellschaft typische Leistungsdenken und dem damit verbundenen Thema Burnout schreiben. Die Idee ist, dass so eine Art Konversation zwischen uns beiden Autoren entsteht, die wir offenlegen.
Nachdem Marco im ersten Teil der Serie eine schöne Einleitung zum Thema geliefert und einige Fragen aufgeworfen hat, möchte ich auf diese nun eingehen.

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Wieviel Offenheit ist erlaubt?

gestreckte Hände

Eigentlich ist Offenheit etwas Schönes. Hinzukommt, dass es gerade mein Anspruch ist, offene Texte zu schreiben, die einen tiefen Blick in meine Seele erlauben. Und dennoch bin ich in den letzten Tagen mehrmals über die Frage gestolpert, wie viel Offenheit erlaubt ist – oder besser gesagt: gut für mich ist.

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Anna und die Orangen-Kiste [Kurzgeschichte]

Orangen

Nach einer wahren Begebenheit:
Anna sitzt im Auto. Sie ist auf der Heimfahrt nach einem anstrengenden Tag. Im Kofferraum hat sie eine Kiste Orangen gelagert, die sie von einer Freundin geschenkt bekommen hat.
Als sie zu Hause angekommen ist und den Kofferraum öffnet, hebt sie die Kiste aus dem Auto. Dummerweise bleibt sie an einer Kante hängen und alle Orangen fallen aus der Kiste. Sie rollen umher und bleiben in den hintersten Ecken liegen. Anna ist frustriert. Das hat ihr gerade noch gefehlt. Sie wollte heute Abend doch eigentlich nur noch ihre Ruhe haben auf der Couch. Als sie fast alle Orangen wieder zusammen gesammelt hat, fällt ihr noch eine unter dem Autoreifen auf. Sie hebt sie auf und erkennt, dass sie verschimmelt ist. Ihr wird schnell klar, dass diese eine schimmlige Orange womöglich die ganzen anderen angesteckt hätte, wäre sie unentdeckt geblieben. Und so wandelt sich Annas Frust in eine tiefe Dankbarkeit für dieses auf den ersten Blick negative Ereignis.

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