Über mich und die Seite

Hallo, ich heiße Didi Burnault und bin 32 Jahre alt. Ich habe mich entschieden, dieses Blog zu starten, um über meine Lebensgeschichte zu schreiben und um meine Erfahrungen im Umgang mit meiner Lebenskrise zu teilen.
Ich schreibe auf meiner Webseite regelmäßig Artikel über meine Depression und meine Burnout-Erkrankung sowie über meinen Umgang damit, weil es mir geholfen hat, meine Lebenskrise kreativ zu verarbeiten. Die Webseite bietet Einblicke in meinen Therapie-Prozess, sodass ich meine Erfahrungen teilen und meine Erkenntnisse weitergeben kann. Denn jede Krise bietet die Chance, dass wir uns in unserer Persönlichkeit weiter entwickeln und eine neue Bewusstseinsebene erreichen.
Ich denke, das Besondere an meinem Blog ist, dass ich als hochsensibler Mann über Gefühlsthemen schreibe, was ja normalerweise kein Männer-Thema ist. Der Leser kann teilhaben an meinem Selbstfindungsprozess, wobei meine Gedanken auch die Themen widerspiegeln, mit denen sich meine Generation so beschäftigt. Das Schreiben gibt mir wiederum den Mut, neue Dinge und neue therapeutische Angebote auszuprobieren und mich meinen Lebensthemen und Herausforderungen zu stellen. Und so bietet mein Leben wiederum genug Abenteuer, über die es zu berichten gibt.
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Meine (Lebens-)Geschichte

Ich leide seit Herbst 2012 an einer Erschöpfungsdepression beziehungsweise dem Burnout-Syndrom – wie es der Volksmund kennt. Seitdem habe ich eine harte Zeit hinter mir. Und auch wenn längst nicht alles gut ist, bin ich auf dem Weg der Genesung.
Damals im September 2012 fing alles an mit Magen-Darm-Problemen, chronischer Erschöpfung, massiven Gewichtsverlust, endlosen Kopfschmerzen, massiven Schlafstörungen, Immunschwäche, Rückenschmerzen… Da ich mir selbst nicht eingestehen wollte, psychisch krank zu sein, probierte ich auf eigene Faust, wieder auf die Beine zu kommen. Es stellte sich zunächst Schritt für Schritt eine kleine Besserung ein, ehe ich Ende 2014 den zweiten Tiefpunkt erlebte. Es war wie ein kompletter Zusammenbruch. Die Kraft reichte nicht einmal fürs Einkaufen oder selber Kochen, was andere für mich taten. Ich schaffte es mit letzter Kraft und starkem Untergewicht in eine psychosomatische Klinik. Dort erkannte ich endlich, wie seelisch krank ich war und dass es nicht schlimm ist, sich dies eingestehen zu müssen. Es ist nur die logische Konsequenz nach all dem, was ich in meinem Leben erlebt habe.
Nach 11 Wochen Klinik wurde ich entlassen und musste mir „draußen“ einen Therapeuten suchen, da Psychotherapie für mich ja zu diesem Zeitpunkt Neuland war. Zum Glück fand ich schnell eine Therapeutin, bei der ich mich sofort wohlfühlte und es noch immer tue. Seitdem befinde ich mich in Psychotherapie und arbeite daran, wieder den Weg zurück in die Normalität zu finden. Ich bin zudem mittlerweile in weiteren Therapiegruppen und tue alles Erdenkliche, um endlich wieder gesund zu werden und meine Seele zu heilen.
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An wen richtet sich diese Seite?

Diese Seite richtet sich an die Menschen, die sich momentan in einer Lebenskrise befinden und noch keine Erfahrung mit Therapien oder dergleichen haben – oder vielleicht nur sehr wenig. Aber natürlich ist diese Seite auch für alle, denen ich mit meinen Texten etwas weiterhelfen kann und die Leute, die sich einfach für meine alltäglichen Abenteuer interessieren.
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Warum das Ganze?

Ich möchte durch das Teilen meiner Lebensgeschichte Menschen erreichen, die sich ebenfalls in einer Krise befinden und ihnen das Gefühl vermitteln, dass sie nicht alleine mit ihren Problemen sind. Sodass der Leser sich sagen kann: „Da draußen sind noch andere, denen es genau so geht wie mir.“ Ein weiteres Anliegen von mir ist es, die Erfahrungen und Lehren, die ich gewinnen konnte, an andere weiterzugeben, damit diese davon profitieren können.
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Was ist eigentlich mein Problem?

Um ehrlich zu sein, habe ich ganz viele „Probleme“ – sowohl körperlicher als auch seelischer Natur. Wobei ich davon überzeugt bin, dass die körperlichen durch die seelischen ausgelöst werden. Klassisch psychosomatisch eben!
Auf körperlicher Ebene leide ich primär unter chronischer Erschöpfung. Hinzu kommen weitere Aspekte wie chronische Magen-Darm-Beschwerden, Infekt-Anfälligkeit, Schlafstörungen, Gewichtsprobleme, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit.
Auf seelischer Ebene wurde bei mir eine rezidivierende Depression diagnostiziert. Mit ihr gehen noch weitere Dinge einher wie Essstörungen, Phobien (also Angststörungen, inklusive der Angst vor der Angst), ein Nähe-Distanz-Konflikt beziehungsweise generell Angst vor Nähe. Vieles davon beruht auf kindlichen Entwicklungstraumata.
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Der Mensch hinter der Krankheit

Auch wenn meine Leiden ganz schön Raum eingenommen haben in meinem Leben, habe ich trotzdem Hobbies und Dinge, für die ich mich begeistern kann. Ich bin also zum Glück nicht nur die Krankheit, sondern die Krankheit ist EIN Teil von mir.
Ich liebe es, in der Natur zu sein – vor allem im Wald. Ich treibe gerne Sport, bevorzugt joggen. Ich interessiere mich für fernöstliche Bewegungskünste wie Qi Gong oder Taiji, aber auch für Meditation und Buddhismus im Allgemeinen.
Ich bin ein kreativer Mensch, der gerne schreibt und Geschichten erzählt. Außerdem begeistere ich mich für Musik und Filme.
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Welche Rubriken bietet diese Seite?

In erster Linie schreibe ich Erfahrungsberichte aus meinem Leben, die auch gleichzeitig Tipps zu Strategien im Umgang mit der Lebenskrise liefern.
Da ich meine Krise aber auch immer schon in kreativer Form verarbeitet habe, poste ich hier auch Gedichte oder Kurzgeschichten. Ich lade zudem die Leser hiermit ein, mir ihre Gedichte und Kurzgeschichten zuzuschicken, sodass ich sie auf meinen Blog stellen kann.
Zu guter Letzt habe ich noch eine Liste mit weiterführenden Links zusammengestellt.
Auch Interviews soll es auf dieser Seite in Zukunft geben.
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Wichtig!

Dieses Blog liefert lediglich einen Einblick in mein Leben und meinen Umgang mit meiner Krise. Die Ratschläge sind welche, die bei mir funktionieren. Ich bin kein Arzt. Deshalb ersetzt das Lesen dieser Artikel nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Vielmehr soll diese Webseite helfen, die Zeit zwischen den Therapien zu verkürzen und zeigen, dass man nicht alleine ist.
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